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Scienceticker Umwelt - aktuelle Nachrichten aus Wissenschaft und Forschung

Aktuelles aus Umweltforschung und Umwelttechnik
letzte Aktualisierung: 03.02.2012 21:57
  • Anatomie eines Schwarms
    Wenn im Meer Licht und Nährstoffe zusammenkommen, kann das Leben schnell reagieren. Einen besonderen Fall einer solchen Massenvermehrung haben australische Forscher im Detail studieren können. Indem ein großer Wirbel nährstoffreiches Wasser dicht unter der Meeresoberfläche einschloss, wurde er zur Brutstätte für einzellige Algen und die zugehörigen „Weidetiere“.
  • Pflanze härtet Echsen ab
    Eine in Australien berüchtigte Giftpflanze könnte schließlich doch noch ihr Gutes haben. Das Gewächs produziert ein sehr ähnliches Toxin wie die eingeschleppte Agakröte. Wo es vorkommt, scheinen allesfressende Echsen daher vergleichsweise immun gegen das Krötengift zu sein, haben australische Biologen entdeckt.
  • 1 Jahr, 19.000 neue Arten
    Die Zahl der bekannten Spezies steigt in raschem Tempo, zeigt eine Erhebung amerikanischer Forscher. Im Jahr 2009 haben hauptberufliche und Hobbyforscher demnach 19.232 neue Arten von Tieren, Pflanzen, Algen, Pilzen und Mikroben beschrieben. Darunter waren 41 neue Säugetiere und 7 neue Vögel als Vertreter der vertrautesten und wohl am besten untersuchten Tiergruppen.
  • Fauna im Schnapsglas
    Wie es um die Fauna in einem Gewässer steht, lässt sich an einer kleinen Wasserprobe ablesen. Entsprechende Versuche haben dänische Forscher durchgeführt. Die in der Probe enthaltenen DNA-Spuren verraten demnach nicht nur, welche Tierarten in einem See oder Bach vorkommen, sondern ermöglichen auch eine Schätzung der Bestandsdichte.
  • Warme Oasen im Eismeer
    Am Grund des Südpolarmeers gibt es Oasen, in denen es von exotischem Leben nur so wimmelt. Das haben europäische und amerikanische Forscher entdeckt. Mithilfe von druckfesten Kameras und Tauchrobotern fanden sie untermeerische Quellen, aus denen mehr als 380 Grad Celsius heißes Wasser voller Schwefelwasserstoff austritt und in deren Umgebung fremdartige Tiergemeinschaften gedeihen.
  • Versauerung gefährdet Dorsche
    Die Versauerung der Meere macht Fischlarven das Leben schwer. Das hat eine internationale Forschergruppe beim Dorsch-Nachwuchs nachweisen können. In Versuchstanks setzte sie Fischlarven jenen Konzentrationen an Kohlendioxid aus, die zukünftig in den natürlichen Lebensräumen der Dorsche erwartet werden.
  • Zänkisch gewinnt – bei Murmeltieren
    Wie erfolgreich ein weibliches Murmeltier im Leben ist, hängt auch von seinen Geschwistern ab. Das haben Wiener Forscher nachweisen können. Weibchen aus einem Wurf mit besonders vielen männlichen Jungen sind demnach besonders durchsetzungsstark und können sich eher zum Oberhaupt einer Familiengruppe aufschwingen. Als Resultat haben sie auch besonders viele Nachkommen.
  • Antarktische Flora reagiert auf Klimawandel
    Der Klimawandel macht sich in der Antarktis stärker bemerkbar als bislang angenommen. Entsprechende Resultate liefern Untersuchungen australischer Biologen und Kernphysiker. Anhand von Kohlenstoff aus Kernwaffentests konnten sie nachweisen, dass sich die Wachstumsgeschwindigkeit antarktischer Moose in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert hat.
  • Klimawandel: Reaktionsträge Schelfmeere
    Hohe Konzentrationen des Treibhausgases Methan im Nordpolarmeer vor Sibirien sind nicht unbedingt eine Folge des derzeitigen Klimawandels. Zu diesem Schluss kommen deutsche, russische und kanadische Forscher. Ihrer Ansicht nach geht die jüngst beobachtete Übersättigung des Meerwassers mit Methan eher auf die schlagartige Erwärmung des Untergrunds gegen Ende der letzten Eiszeit zurück.
  • Wettlauf mit dem Klimawandel
    In den Weltmeeren steigen die Temperaturen langsamer als an Land. Dennoch könnte es für das Leben im Meer besonders schwierig sein, mit dem Klimawandel Schritt zu halten, lassen Berechnungen einer internationalen Forschergruppe vermuten. Da in den Ozeanen vergleichsweise stete Bedingungen herrschen, entspricht dort schon eine geringe Temperaturveränderung einer raschen geografischen und jahreszeitlichen Verlagerung.

Aktuell

 

 

 
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